Union II lässt Punkte im Heimspiel liegen


Am vergangenen Sonntag trat die 2. Mannschaft zum Heimspiel gegen den TSV 05 Ronsdorf an. Das Team musste nicht nur auf Trainer Pascal Sailer verzichten, sondern auch auf zahlreiche andere Kräfte: Mit Mirko Brückmann, Dennis Schieck, Andreas Bartl, Jakub Mizgajski, Tim Wichelhaus, Adam Flaka, Michael Graf, Timo Störmer, Jan Wallschlag und Kevin Oberstraß standen viele potenzielle Stammkräfte nicht zur Verfügung. Vor allem die Offensive war sehr ausgedünnt.

Auch wen Union vor heimischer Kulisse antrat, war Ronsdorf von Beginn an die bestimmende Mannschaft. Der Ballbesitz war klar zugunsten der Gäste verteilt. Die Hintermannschaft um Marvin Störmer, der wieder mit von der Partie war, hielt einigen Angriffen aber gut Stand. In der Offensive versuchte man über den schnellen Fabian Schwehn zu kontern. Hier ergaben sich auch ein paar gute Möglichkeiten, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt werden konnten. Zudem war man in der Offensive sonst auch nicht wirklich für Konterfußball aufgestellt.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild, nur diesmal konnte Ronsdorf direkt eine Chance nutzen: in der 50. Minute brachte Danqt die Gäste in Führung. Marc Rüb reagierte auf den Rückstand in dem er Lars Neumann für Rene Danek brachte und mit Bo Neuschäfer (für Nils Hauptmann) nochmal frischen Wind in die Offensive bringen wollte. Dies zeigte auch Wirkung und es folge die eher bessere Phase für Union und man konnte Zeitweise die Hintermannschaft von Ronsdorf vor Herausforderungen stellen. Leider waren die Chancen aber nicht zwingend genug.

Auf der Gegenseite nutze Ronsdorf die entstehenden Lücken aus und konnten in der 78. Durch Nachtsheim die Führung auf 2:0 ausbauen.

Nun setzte Union alles auf eine Karte: Dudek und Humm kamen für Schwehn, der angeschlagen war und Hölzer, der nach langer Verletzungspause erst wieder zurückkam.

Giulian Tek war es dann, der das Spiel ein Stück weit an sich riss, viele Zweikämpfe gewann und gute Pässe in die Spitze spielte. So auch in der 89. Minute, als er Dudek frei vor das Tor schickte. Dudek schloss eiskalt ab und es keimte noch etwas Hoffnung auf einen Punktgewinn auf.

Kurz danach pfiff der Schiedsrichter – zur Verwunderung aller – die Partie ab. Er ließ dabei keine Minute nachspielen – trotz Trinkpausen und auch ein paar Verletzungsunterbrechungen und Spielerwechsel. Aber entscheidend war dies am Ende wohl auch nicht.

Man muss festhalten, dass die Mannschaft erneut einige Ausfälle nicht kompensieren konnte. Am kommenden Sonntag bei Türkgücü wird es dann einen neuen Versuch geben.

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