Geschichte

Neviges und Tönisheide sind Ortsteile von Velbert. Velbert liegt im Städtedreieck Wuppertal, Düsseldorf, Essen und grenzt direkt an Essen und Wuppertal.

 

Der SV Union Velbert wurde 2011 durch eine Verschmelzung der Vereine FC Tönisheide und TuS Neviges gegründet.

Wir sind ein Verein mit einem breiten Angebot an Sportarten und Möglichkeiten Gemeinschaft zu erleben. Von Fußball über Tischtennis bis hin zum Badminton. Zudem sind wir auch tätig in den Bereichen Wandern, Eltern&Kind und Fitness für Senioren und Seniorinnen.

Damit ist für jeden, egal ob jung, alt, sportlicher oder eher nicht so sportlich, für jeden etwas dabei.

Uns ist vor allem ein gemeinsames Vereinsleben wichtig, daher ist unser Jahr immer gespickt mit vielen Events für jeden Unioner.

#wirunioner haben einiges zu bieten! 

TuS-Mitglied Günter Wermbter entwarf das Logo für die Union Velbert

Günter Wermbter ist kein Mann des großen Auftritts. Lange am Stück reden mag er nicht, für offizielle Ansprachen reicht nach seiner Auffassung die Stimme nicht aus. Aber der Maschinenbauingenieur hatte eine Sternstunde, die ihn zumindest in seinem Heimatort Neviges dauerhaft im kollektiven Gedächtnis verankern wird.Seit Menschengedenken ist der 58-Jährige Mitglied im TuS Neviges – „in jungen Jahren war Fußball meine ganze Leidenschaft“, erinnert er sich. Bis zur A-Jugend war er dabei, dann sattelte er um, spielt seither in der Tischtennisabteilung.

Von der vergleichsweise kurzen Lebensspanne, die Günter Wermbter mit seiner Frau in Bochum gelebt hat, ist eine Leidenschaft für den VfL übriggeblieben, als Tischtennisspieler eine kurze Episode bei einem Langenberger Verein, heute ist es die fünfte Mannschaft des TuS Neviges – so lässt sich die sportliche Bilanz des Nevigesers zusammenfassen.

 

Kein Staat ohne Flagge, kein Verein ohne Logo
Als dann das Unmögliche möglich werden sollte und die Ehe von TuS und FC Tönisheide vorbereitet wurde, war Günter Wermbter wie viele andere Vereinskameraden auch natürlich bei allen Informationsabenden dabei. „Ich bin im Herzen ein TuS’ler“, bekennt er.

 

Doch kein neuer Staat ohne Flagge – das ist bei einem Sportverein nicht anders. Da ging es bei den Vorbereitungstreffen ganz schön munter zu. „Einige wollten so viel wie möglich von ihrem alten Verein in die Symbolik des neuen retten, andere traten radikal für einen Neuanfang ein“, erinnert er sich. Das Grün vom FC Tönisheide – weg: die lustig abwärts kletternden schwarzen TuS-Buchstaben mit rot-weißem Rand – weg.

Im stillen Kämmerlein machte sich Wermbter seine Gedanken, spielte mit dem Begriff Union, und es war Mannschaftskamerad Klaus Wittpoth, der Wermbters Idee von „Union Hardenberg“ ins Gespräch brachte. Dass das Kind letztlich „Union Velbert“ heißt – Günter Wermbter rührt es nicht.

 

Ermuntert auch durch Wittpoth und die Festlegung auf die neuen Farben blau-schwarz fühlte sich Wermbter erneut in seiner Kreativität herausgefordert, denn ein Logo fehlte ja auch noch. Wermbter ließ sich von folgenden Gedanken leiten: „Ein weißes Vau als Bekenntnis für Velbert auf einer Wappenfläche, deren Außenkonturen denen des VfL Bochum gleichen; SV vor Union, um keine Nähe zu einer politischen Partei zu suggerieren.“ Und dann: die Winkel. Wermbter: „Wenn schon Neviges und Tönisheide im Vereinsnamen keine Rolle mehr spielten, dann sollten wenigstens die Hardenberger Balken erhalten bleiben.“

 

Nach einer längeren Sitzung am Computer war der Entwurf fertig. Wermbter zeigte ihn mehreren Vertrauten per Mail-Dokument und wurde ermuntert, seinen Vorschlag der Fusionskommission am 28. Februar vorzustellen. Ein großer Tag für Günter Wermbter, er bekam viel Lob und eine bereits vorbereitete Tafel mit seinem Unions-Logo machte es quasi amtlich. „Bei jedem Spiel und jedem sportlichen Wettkampf werde ich mein Vereinswappen sehen können“, freut sich Wermbter. „Insofern habe ich ein Stück Vereinsgeschichte mitgeschrieben!“

gnterwermbter.jpg