Union II startet stark und lässt noch stärker nach


Am vergangenen Sonntag trat die Mannschaft von Pascal Sailer beim schweren Auswärtsspiel beim TSV Beyenburg an. Die Hausherren, die im letzten Jahr in der Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga verpasst haben, waren also klarer Favorit und hatten auch den besseren Start:

In der Offensive wirkte die Mannschaft extrem stark, schnell und eingespielt. So kam es in den ersten Minuten zu ein paar sehr guten Gelegenheiten, die Keeper Daniel Schmal aber allesamt parieren konnte. Bereits nach wenigen Minuten avancierte er zum Spieler des Spiels für Union.

Und wie es dann oft so kommt, war Union mit der ersten Gelegenheit zur Stelle: Nach einem großartigen Pass von Marvin Störmer in die Spitze war Fabian Schwehn frei vor dem Torhüter und schloss eiskalt zum 1:0 ab. (9.)

Nun verlor Beyenburg etwas den Faden und Union wurde stärker: Nach 26 Minuten war es dann Kevin Oberstraß, der per sehenswertem Distanzschuss auf 2:0 erhöhte. Die Vorlage lieferte Mirko Brückmann.

Die 2-Tore-Führung hielt jedoch nicht lang. Nur 3 Minuten später fiel Sonneborn der Ball im Strafraum der Unioner auf die Füße und er schloss zum 2:1 Anschluss ab. Aber bei so einem rasanten Spiel hielt auch dieses Ergebnis nicht lang. Nur 4 Minuten später war es wieder Schwehn, der sein Tempo ausspielen konnte und zum 3:1 traf. Er wurde von Oberstraß perfekt in Szene gesetzt und kopierte fast seinen Treffer zum 1:0.

In der 38. Minute verkürzte Beyenburg erneut: Schmidt traf nach einem Eckball per Kopf – das Tor sollte eine grauenhafte Phase für Union einläuten: Nur 3 Minuten später konnten weder Flaka noch Kocherscheidt einen langen Ball in die Sitze verteidigen, Schmidt nahm dankend an und verwandelte zum Ausgleich. Und damit nicht genug: Kurz vor dem Halbzeitpfiff übersah Torhüter Daniel Schmal einen gegnerischen Angreifer, warf den Ball genau in seine Füße und konnte nur hinterhersehen, wie Huth die Führung für Beyenburg erzielte. 3:4 aus Sicht von Union zur Halbzeit – aufgrund des Spielverlaufs sicherlich in Ordnung. Dennoch war deutlich mehr drin.

Das zeigt sich nach dem Wideranpfiff: Timo Störmer war in der 51. Minute frei vor dem Tor und traf leider nur den Pfosten – den Abpraller nahm der hinter Strömer stehende Brückmann auf und verwandelte zum Ausgleich! Doch, warum auch immer, entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Der Unmut seitens Union war nicht zu überhören – leider ließ sich Brückmann zu einer Aussage hinreißen, die eine rote Karte zur Folge hatte. Somit war Union nur noch in Unterzahl. Zu allem Überfluss nutzte Beyenburg die entstandene Unkonzentriertheit und erzielte durch Schmidt fast im Gegenzug das 3:5.

Damit war das Spiel gelaufen. Union wusste nicht mehr, wie das Spiel noch zu drehen sein würde. Einige Akteure wurden unkonzentriert und beschäftigen sich mit Dingen, die der Mannschaft nicht helfen. Somit baute Beyenburg die Führung sukzessive aus bis am Ende ein unglaubliches 3:9 steht. Am Ende konnte man nur noch Mitleid mit der Hintermannschaft haben – auch Daniel Schmal, der 9mal hinter sich greifen musste, hatte dies aufgrund seiner starken Leistung nicht verdient.


Jetzt gilt es, die Gründe zu analysieren und es im nächsten Spiel gegen Sudberg besser zu machen.

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