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Damenmannschaft gewinnt Tor-Spektakel gegen Teutonia


Nach einer ungeplanten Pause war auch unsere Damenmannschaft am vergangenen Sonntag wieder gefordert. Pünktlich um 13 Uhr stießen die Unionerinnen auswärts gegen die Damenmannschaft des SV Teutonia-Überruhr an.


Nach dem Trainerwechsel in den vergangenen Wochen besetzte nun Jochen Bößmann das erste Mal die Seitenlinie der Damenmannschaft und brachte eine taktische Neuaufstellung mit sich. Mit einer neuen Aufstellung und systematischen Veränderungen startete Union in die Partie. Schnell wurde deutlich, dass beide Teams auf Augenhöhe spielten, dennoch übernahmen die Unionerinnen in regelmäßigen Abständen immer wieder die Oberhand. So ruhten die Blicke der Zuschauer zumeist auf der Seite der Gegnerinnen.


Wir liefen hoch an und setzten Teutonia bereits früh unter Druck. Doch immer wieder wurde das Spiel durch ein mehr oder weniger klares Abseits der Unionerinnen unterbrochen. Jedoch ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und verlagerten das Spiel mit bewussten Spielzügen immer weiter in Richtung des gegnerischen Tors.

Nach 15 Minuten kam Farah zum Abschluss doch die Torhüterin der Teutonia lenkte den Ball ins rechte Toraus. Farah führte die folgende Ecke hoch aus und spielte in Richtung des zweiten Pfostens. Und nun folgte ein Torschuss aus dem Bilderbuch. Dilsa stand mit dem Rücken zum Tor und setze ohne große Überlegung zum Fallrückzieher an. Die überraschte Torhüterin war chancenlos und die Unionerinnen gingen in Führung.


Doch trotz dieses Traumtors hielt die Führung nicht lange an. Nur 3 Minuten später schaffte die Teutonia in einem ihrer ersten Angriffe den Ausgleich. Dennoch ließen unsere Damen den Kopf nicht hängen und zogen ihr Spiel weiter durch. Immer wieder standen wir vor dem Tor und kamen zum Abschluss. Doch immer wieder hieß es Abseits, die Torhüterin machte ihren Job oder wir berechneten die Windstärke falsch ein und der Ball segelte am Tor vorbei. Derweil hatte unsere Torhüterin eine recht entspannte Zeit und war nur selten gefordert.

Der permanente Zug nach vorne sollte dennoch nicht unbelohnt bleiben. Kurz vor der Halbzeit hatten die Unionerinnen einen Einwurf auf der linken Seite. Dieser landete im hohen Bogen bei Kim welche einen langen Pass auf Farah spielte. Diese schob den Ball an der Torhüterin vorbei in die linke untere Ecke hinter die Linie. Mit der erneuten Führung kam auch der Pfiff zur Halbzeit.


In jener Pause mussten wir alle erschreckend feststellen, dass wir gefühlt den halben Platz Belag an der Sohle kleben hatten. Vorschläge wie man weich gewordenes Granulat am besten von Fußballschuhen entfernen kann nehmen wir aktuell gerne per Instagram entgegen! Föhnen, heißes Wasser, Schraubenzieher und Schlüssel haben bisher nur so semi gut funktioniert.


Nach dem Seitenwechsel mitsamt einigen personellen Veränderungen ließ auch das 3te Tor nicht lange auf sich warten und Georgia wurde kurzerhand zum Joker. Farah spielte aus dem Rückraum einen hohen Ball zu Georgia in den Lauf, welche diesen rechts am Torwart vorbei schoss. Der Ball prallte am Innenpfosten ab und kullerte hinter die Linie.

Nach dem Anstoß griffen wir sofort wieder an. Farah ging den Weg bis zur Grundlinie und spielte einen steilen Pass auf Rajae. Diese spielte der Torhüterin einfach durch die Beine und baute so unsere Führung weiter aus.


Trotz des Doppelschlags schienen sich unsere Gegnerinnen wieder zu fangen und verringerten ihren Rückstand in der 51ten Minute auf 2:4. Doch das ließen wir nicht auf uns sitzen und so kam wieder Farah über rechts, zog nach links vors Tor und einen Augenblick später landete der Ball links im Tor. Wir hatten unsere Führung somit um einiges Ausgebaut, doch unsere Gegnerinnen ließen uns einen unaufmerksamen Moment bitter bereuen und trafen zum 3:5.


In den nächsten Minuten kehrte immerhin in Betracht auf die Tore etwas Ruhe ein. Mal dominierten wir das Spiel, mal war es Teutonia. Die Partie entwickelte sich wieder zu einem Spiel auf Augenhöhe. In der 73ten Minute war es dann Helin, welche diesen Zirkel durchbrach. Chiara bekam einen Pass in den Lauf und legte auf Helin vor, welche den Ball gekonnt halbhoch an der Torhüterin der Teutonia vorbei schoss.